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Winterpause 2021/2022

Zeit | Die Raunächte – Zeit der Dunkelheit – geben uns die Möglichkeit, tief nach Innen zu schauen. Und zur Ruhe zu kommen. In der Ruhe und Dunkelheit erschließt sich uns vielleicht das, was bleibt. Und das, was vergeht. So erkennen wir, was wichtig ist in unserem Leben. (Foto © Jutta Spiecker)

 

Die Praxis ist geschlossen vom 23.12.2021 – 11.01.2022

 

 

Ich wünsche allen Klient*innen eine erholsame und erkenntnisreiche Einkehr-Zeit!

 

 

Terminanfragen können durchgehend mit dem Formular gestellt werden. 

 

Angst als Handlungsantrieb – Eine gute Wahl?

„Ein schlechter Arzt heilt die Krankheit. Ein  Arzt von mittlerer Güte heilt den Menschen. Ein guter Arzt heilt die Gesellschaft.“

Leitsatz der Traditionellen Chinesischen Medizin

 

Liebe Menschen!

 

Aufruhr der Elemente – beinahe wie aktuell bei dem Vulkanausbruch auf La Palma, wo sich die Lava ins Meer ergießt. Mit ungewissem Ausgang.
© Objekt und Foto: Jutta Spiecker

Ich beobachte in der letzten Zeit bei einer wachsenden Anzahl von Menschen eine große Verunsicherung. Teilweise, weil insgesamt in der Gesellschaft eine Atmosphäre der Verunsicherung und Angst herrscht und sie sich davon anstecken lassen. Teilweise, weil von außen soviel Druck direkt auf diese Menschen ausgeübt wird, dass sie nicht mehr in der Lage sind, ihre Entscheidungen frei und unabhängig zu treffen, sondern entweder das „kleinere Übel“ wählen oder in einer Art Schicksalsergebenheit, einfach bei dem mitmachen, was die anderen Menschen machen, also der Herde folgen.

 

Was ich sehe, macht mich auf verschiedene Weise betroffen. Was mich aber vor allem erschreckt ist, wie viel Angst und Verunsicherung auch von Seiten der öffentlichen, etablierten Medien und staatlichen Stellen erzeugt und immer weiter verstärkt wird. Hierdurch entstehen massive Konflikte im einzelnen  Menschen wie in der Gesellschaft.

 

Daher möchte ich an dieser Stelle ein bisschen darüber schreiben, was Angst im menschlichen Organismus bewirkt. Vielleicht regen diese Informationen zum Nachdenken an und helfen dabei, künftige Entscheidungen wieder mit klarem Kopf zu fällen.

 

Ich werde hier ein paar Dinge beschreiben, die auf meiner Erfahrung aus Medizin, Naturheilkunde und der spirituellen Traditionen Chinas und Tibets stammen, ohne hier im Einzelnen Quellen und Belege dafür aufzuführen. Jeder kann die Informationen prüfen, abwägen, im Alltag auf Tauglichkeit erproben und seine eigenen Schlüsse daraus ziehen. Was ich berichte,  funktioniert in meinem Leben und vielfach im Leben meiner Klienten und Kunden.

 

Wenn wir über Angst sprechen, müssen wir über das autonome Nervensystem (ANS) sprechen. Die „Absicht“ des ANS besteht in erster Linie darin, unser Überleben zu sichern und uns zu schützen. Von Absicht kann man dabei  nicht reden, da die Reaktionen, die vom ANS eingeleitet werden, autonom, also automatisch und selten bewusst ablaufen. Allerdings ist der menschliche Geist sehr erfinderisch darin, diese automatischen Reaktionen im Nachhinein mit schlauen Erklärungen zu begründen, wenn diese schon abgelaufen sind. Doch Vorsicht! Damit betuppen wir uns meist selbst.

 

Die oberste Prämisse des ANS ist also „Ich möchte sicher sein.“ Das ist nur zu verständlich. Wer will das nicht? Der Haken daran ist aber, dass das ANS aus Erfahrungen gespeiste Muster erzeugt, die nicht immer hilfreich sind.
So kennt jeder solche Ereignisse,  dass er/sie in wiederkehrende Situationen gerät mit z.B. den Eltern, dem Chef oder der Schwester usw. und dass dabei immer wieder – hüben wie drüben – die gleichen Reaktionen abspult werden. Und diese Situationen jedes Mal doof ausgehen. Wir nehmen uns fest vor, es beim nächsten Mal auf jeden Fall besser zu machen, aber es klappt einfach nicht. Es läuft immer wieder gleich ab. Die Ursache dafür sind die eingeprägten Muster im ANS, bei uns selbst und dem Gegenüber.

 

Ein Monster der Angst bedroht die heilige Frucht, ein Symbol für unseren inneren Reichtum. © Gestaltung und Foto: Jutta Spiecker

Wenn wir Angst haben, reagiert der Organismus mit Stress. Manchmal ist die Angst bewusst. Sehr häufig aber bekommen wir – unser bewusster Anteil – es gar nicht mit, dass wir eigentlich Angst haben und die vom ANS eingeleiteten Handlunge laufen tief unter dem Radar des Bewusstseins ab. Das ANS bemerkt jede Art der „Gefahr“ in jedem Fall und kreiert dann die verschiedene Reaktionsmuster und / oder Symptome, die unser Überleben sichern sollen. Unsere Autonomie, unsere wirkliche Handlungsfreiheit steht uns in diesen Momenten nicht zur Verfügung.

 

Diese Reaktionsmuster des ANS bestehen in Kampf, Flucht oder Erstarrung / Abschalten, wie Steven Porges, der Begründer der Polyvagal-Theorie, es nennt. Die Polyvagal-Theorie befasst sich mit den anatomisch und physiologisch verschiedenen Anteilen des Vagus-Nerves. Des Nervs, der für unser soziales Verhalten und unsere Heilung eine wesentliche Verantwortung trägt.

Die 3 Anteile des  Vagus-Nervs

Wenn wir uns in einem Zustand von Stress – ausgelöst z.B. durch Angst, Druck von außen oder innen, fehlender Orientierung usw. –  befinden, geraten wir als erstes in einen Zustand von Kampf oder Flucht, das ist die Aktivierung des sympathischen Nervensystems (= Sympathicus).
Welcher dieser beiden Zustände vorherrscht, liegt an unseren bisherigen Erfahrungen und daran, „wie wir so gestrickt sind“. Eine besondere Rolle spielen dabei vorgeburtliche und frühe Kindheitserfahrungen, insbesondere solche, die wir als schlimm und überwältigend erlebt haben. Dies ist unabhängig davon, ob wir uns daran erinnern oder nicht. Diese Erlebnisse beeinflussen unsere neuronale Entwicklung und die Art und Weise, wie die Nerven in unserm Gehirn verschaltet werden. Ein Leben lang. – Es sei denn wir lernen etwas über unser ANS, machen uns vertraut damit und trainieren uns stattdessen auf soziale Zugewandtheit.  – Sind Sie interessiert?

 

Wenn wir im Modus von Kampf oder Flucht sind, erleben wir die Situation als gefährlich und wir wollen unser Überleben / Sicherheit durch ein vermehrtes Handel sichern. Porges nennt das „Mobilisierung mit Angst“.
Hier geht der Blutdruck hoch, die Muskelspannung steigt, die Blutgefäße stelle sich eng, Herzschlag und Atmung beschleunigen sich, die Atmung wird flacher, wir werden unruhig, bekommen vielleicht Ticks oder Restless-Legs, wenn wir die Spannungen nicht ausagieren können oder bekommen Schlafstörungen. Möglich sind auch Süchte, die Adrenalin-Kicks bewirken, wie Extremsport, Bungeejumping, Freeclimbing usw. . Bei dauerhaftem Sympathicotonus, wenn das ANS von diesem Tripp nicht mehr runter kommt,  können weitere Symptome auftreten: Nebennierenrindeninsuffizienz, Schilddrüsenüberfunktion, u.a. stressbedingte Langzeitfolgen.

 

Erleben wir die Situation als noch gefährlicher, lebensgefährlich nämlich, dann geraten wir in den Modus von Erstarrung oder Abschalten. Porges nennt dies „Immobilisierung durch Angst“. hier bestimmt der hinteren Teil des Vagusnerves (dorsaler Vagus) unser Verhalten.
Entsprechende körperliche Reaktionen können sein: Unlust oder Unfähigkeit, sich zu bewegen, verringerte Körper- und Muskelspannung, hypermobile Gelenke, Antriebslosigkeit, Perspektivlosigkeit, Depressionen, dissoziatives Verhalten, reduzierter Stoffwechsel, Schilddrüsenunterfunktion, Verdauungsstörungen, Gewichtszunahme, Trägheit, Suchtverhalten, übermäßiges Schlafen oder Konsumverhalten (essen, daddeln usw.).

 

Alle diese Zustände sind Teil menschlichen Erlebens und an sich völlig normal und in Ordnung. Nicht ganz in Ordnung ist es, wenn wir auf einem Modus hängen bleiben – wie der berühmte Sprung in der Platte (die jüngeren Leser kennen das vielleicht nicht mehr?!) –  und nicht mehr oder nur sehr schwer davon wegkommen.  Dann bestimmt das ANS unser Leben. Wir sind nicht mehr frei.

 

Wo befinden Sie sich vorzugsweise? Möchten Sie lernen, sich zu befreien und besser regulieren zu können? Dann sprechen Sie mich gern an.

 

Im ventral-vagalen zutand haben wir Wertschätzung für uns selbst und Mitgefühl für andere.
© Zeichnung und Foto: Jutta Spiecker

Eine wirkliche Teilnahme am sozialen Leben oder ein In-Kontakt-Sein-mit uns-selbst ist nur möglich, wenn wir weitestgehend ohne Angst, d.h. ohne Stress sind. Diesen Modus wird durch den vorderne Anteil des Vagusnervs reguliert (ventraler Vagus). Porges nennt diesen Zustand „Immobilisierung ohne Angst“.
Hier sind wir in Ruhe. Jetzt ist Zeit für Sofa, Balkon, Genuss, Liebe, Essen und Gemütlichkeit. Wir können kreativ sein und anderen Menschen wahrhaftig zugewandt sein. Wir sind in der Lage zuzuhören und neue Informationen aufzunehmen, ohne reflexartig zu reagieren. Empfinden Leichtigkeit und Freude.
Wann haben Sie das zum letzten Mal erlebt?

Der vordere Vagus-Ast, versorgt unser Gesicht und unsere Sinnesorgane, daher hat er großen Einfluss auf unsere Wahrnehmung und darauf wie wir uns gegenüber anderen ausdrücken.  Er bestimmt auch, wie wir im Gesicht aussehen und vermittelt anderen, wie es uns geht.

 

Welcher Modus ist Ihnen am vertrautesten? Wo möchten Sie gern sein?

 

In meiner Praxis gebe ich Ihnen gern weitere Informationen zur Polyvagal-Theorie und erarbeite mit Ihnen Schritte zur Selbsterkenntnis und Weiterentwicklung Ihrer Möglichkeiten, so dass Sie (wieder) fähiger werden, sich selbst in einen zufriedenen, sicheren und orientierten Zustand zu bewegen. 

 

Fortsetzung folgt. 🙂

 

Literaturempfehlungen:

  • Die Polyvagal-Theorie in der Therapie – Den Rhythmus der Regulation nutzen| Deb Dana | Probst Verlag
  • Mehr als Verhalten – Neurowissenschaft und Mitgefühl helfen, Verhaltensprobleme von Kindern zu verstehen | Mona Delahooke | Probst Verlag

 

Behandlungsmöglichkeiten in der Corona-Zeit

Sehr geehrte Patient*in, sehr geehrte Interessent*in,

 

die Naturheilpraxis Spiecker bleibt, wie alle Einrichtungen des Gesundheitswesens, geöffnet. Allen Personen steht es frei, zur Behandlung in die Praxis zu kommen. Die 3G-Regelung gilt nicht für medizinische Einrichtungen.

 

Die Behandlungen finden unter den aktuell notwendigen Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen statt: Händedesinfektion, 1,5 m Abstand und Maskenpflicht.

 

Personen mit Infektionszeichen wenden sich bitte an ihren Hausarzt.

 

Verlieren Sie auch in schwierigen Zeiten nicht Ihre Perspektive! (© Jutta Spiecker)

 

 

Sollten Sie dennoch aus persönlichen Gründen den Weg in die Praxis scheuen, stehen Ihnen weitere Angebote zur Verfügung:

 

Telefon-Sprechstunde

Hier können Fragen zur Medikation besprochen werden. Sie erhalten, wie sonst im persönlichen Gespräch, Beratung zu Ihren Fragen rund um Gesundheit und Entwicklung.
Es können Informationen zur Gesundheitspflege und Selbstbehandlung gegeben werden.

 

Für alle Personen, die schon in meiner Praxis behandelt wurden oder werden.


Skype/ZOOM-Sprechstunde

Hier können Fragen zur Medikation besprochen werden. Sie erhalten, wie sonst im persönlichen Gespräch, Beratung zu Ihren Fragen rund um Gesundheit und Entwicklung.

Es können Methoden zur Gesundheitspflege und Selbstbehandlung gegeben und demonstriert werden.

Vielleicht ist sogar eine Arbeit mit dem Familienbrett oder Symbolarbeit möglich.

 

 

Für alle Personen, auch wenn Sie bislang noch nicht in meiner Praxis behandelt wurden.

 

Damit eine Skype-Sprechstunde stattfinden kann, muss ich eine Patienten-Karteikarte anlegen. Ich benötige dafür Ihre persönlichen Daten sowie eine Einverständniserklärung zum Datenschutz. Beide Formulare können sie hier herunterladen.

 

Der Klientenvertrag dient der Erfassung Ihrer Daten sowie einem professionellen Arbeitsverhältnis zwischen uns: Klientenvertrag_2015

 

Mit diesem Bogen erklären sie sich einverstanden, dass ich Ihre Daten verarbeite: Einverständniserklärung Pat_PraxSpi_2018

 

Beide Formulare müssen! gut leserlich für mich ! vollständig ausgefüllt an mich übermittelt werden, per Post oder per Email, damit eine Behandlung / Beratung beginnen kann.

 

Sobald die Bögen ausgefüllt bei mir eingegangen sind, setze ich mich mit Ihnen – vorzugsweise per Mail oder SMS/Whatsapp – in Verbindung und vereinbare mit Ihnen einen Termin.

Bitte formulieren Sie in Ihrer Mail/Ihrem Brief kurz Ihr Anliegen, damit ich in etwa einschätzen kann, um was es geht.

 

Die Beratungs-/Behandlungspreise finden sie hier.

 

Bei weiteren Fragen rufen sie mich gern an: 0202-297 30 55

Heilkrise & Erstverschlimmerung – Muss das sein?

CHAOS – So kann es zu Beginn einer Renovierung aussehen. Der Plan ist, dass nachher alles besser ist, aber zunächst versinkt die Bude im Chaos. – Ein typischer Fall von Erstverschlimmerung. (Foto © Jutta Spiecker)

Möglicherweise ja!

 

Der Körper unterscheidet sich bei einer Heilbehandlung  wenig von einer Wohnung, in der man einmal von Grund auf Ordnung schaffen möchte.

 

Zunächst gibt es einen Plan, „es mal eben neu“ zu machen. Während man Bilder abnimmt und Regale umbaut, stellt sich heraus: Mit „mal eben“ wird das so nix! Alles hat einen größeren Umfang, als gedacht und es dauert auch viel länger. Während der Arbeit treten eventuell Hindernisse oder neue Ideen auf, die den ganzen Prozess noch mehr verlängern oder komplizierter machen. – Uff!

 

Mancher sagt sich dann vielleicht: „Hätte ich bloß nicht angefangen und alles so gelassen, wie es war.“

 

An sich arbeiten oder nicht? – Genau das ist die Frage. 

 

Man nimmt sich vor, dies oder das „mal eben“ behandeln zu lassen. Das gelingt vielleicht auch, aber dann poppen plötzlich noch diese oder jene Themen auf und – schwupps – steckt man drin, in einem seelisch-körperlichen Renovierungsprozess, den man so nicht erwartet hätte. – Das ist eine astreine Heilungskrise.

 

Ein weiterer Grund für eine Erstverschlimmerung ist ein möglicher innerer Konflikt.

Klar, ein Teil von Ihnen will mehr Gesundheit. Das ist der Anteil, der den Termin mit der Heilpraktikerin gemacht hat. Der liegt bei 50% + x.

 

Dann gibt es vielleicht noch den Anteil, der es sich gemütlich machen möchte im Leben. Oder der sich ein bisschen wie ein Opfer fühlt oder sich selbst leid tut.

Vielleicht besteht das Leiden auch schon sehr lange oder es findet eine starke Identifikation mit dem Problem statt, sodass es schwierig sein kann, sich selbst die Erlaubnis zu geben, ganz gesund zu werden. Manchmal ist das Problem auch wichtig für das Arrangement, dass mit dem Partner besteht: Wer ist der „Starke“, wer der „Schwache“? Dieses Konstrukt kann ins Wanken geraten.

Je größer dieser Anteil ist, der behalten möchte, was ist, desto deutlicher sind die Sypmtome der Erstverschlimmerung.

Einen Heilungsweg zu betreten und zu gehen, kann große, manchmal explosive, Kräfte freisetzen. Mitunter müssen wir erst lernen, damit umzugehen und uns darauf einzulassen. (Foto, Malerei & © Jutta Spiecker)

 

Wie Sie damit umgehen können, lesen Sie hier: Was tun bei Erstverschlimmerung?

 

 

 

Bitte sprechen Sie mich an, um für Ihre persönliche Situation die besten Lösungen zu finden. 

Arbeit mit dem Familienbrett

Das Familienbrett bietet eine Reihe von Einsatzmöglichkeiten in der

Das Familienbrett gibt uns die Möglichkeit, die Situation aus der Vogelperspektive zu betrachten.
(Foto & ©: Katrin Ollhoff)

Beratungs-Praxis.

 

So können Fragen zur Lösung von Konflikten oder Problemen gestellt werden. Immer wiederkehrende Verhaltensweisen oder Ängste können beleuchtet werden. Sie können durch ein Gespräch mit den an einer Krankheit beteiligten Strukturen (wie z.B. den jeweiligen Organen oder dem Immunsystem) zu neuen Erkenntnissen und Lösungsansätzen kommen.

Und, wie in der „großen“ systemischen Arbeit oder dem Familienstellen, können Beziehungsthemen bearbeitet werden.

 

Durch die spielerische Herangehensweise wird dem Thema die Dramatik und Schwere genommen, so kann Konflikt-Lösung auch Freude machen und mehr Leichtigkeit ins Leben bringen.

 

In meiner Praxis ist die Arbeit mit dem Familienbrett ein fester Bestandteil und ich setze es gern ein, um die Wachstumsprozesse der Klient*innen zu unterstützen.

 

Heilung ist immer ein kreativer Akt, weil schöpferischer Prozess. Daher unterstützt das „Spiel“an sich die Heilung von Grund auf.

 

Jetzt Termin vereinbaren.

 

Biodynamik in der Septemberausgabe 2019 der natur & heilen!

natur & heilen. Das Magazin für gesundes Leben. (screenshot der website © natur & heilen)

In der Septemberausgabe der Zeitschrift natur & heilen erscheint

 

mein Artikel Zartheit mit Zartheit berühren.

 

Ich freue mich sehr, so diese wunderbare Arbeit einem größeren Personenkreis bekannt und zugänglich zu machen.
Die Methode ist so tiefgründig und hat ein solches Potenzial, dass ich hoffe, dass möglichst viele Menschen davon Nutzen haben.
Das Schreiben hat mir genau soviel Freude bereitet, wie die tägliche biodynamische Arbeit, wenn ich sehe, was damit alles möglich ist!

 

Hier ein kleiner Auszug:

Chancen und Möglichkeiten der Craniosacralen Biodynamik


Die Biodynamische Craniosacral-Therapie betrachtet den Menschen als Ganzes. Nicht nur in seiner aktuellen Lebenssituation, sondern auch auf der Zeitachse, von der Zeugung über die Schwangerschaft und den Geburtsprozess bis heute. Durch die besondere neutrale therapeutische Haltung wird embryonale Wachstumskraft mobilisiert. Es wird sozusagen ein „Reset“beim Klienten erzeugt. Wir vollziehen in der Sitzung die embryonale Wachstumsphase noch einmal so nach, als ob es keine Irritationen gegeben hätte. Darin ist die enorme Wirksamkeit begründet.

Aufgrund dieses Prinzips kann praktisch jedes Beschwerdebild eine Begleitung durch Craniosacrale Biodynamik erfahren und auch grundsätzlich davon profitieren. [...]


Eine weitere Stärke der Biodynamischen Cranio-Arbeit ist die Begleitung von Schwangeren. Während der Schwangerschaft und unter der Geburt werden unsere eigenen Stress-Reaktions-Muster wieder aktiviert. Dadurch ergeben sich manchmal Probleme. Um dem nun heranwachsenden Kind einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, ist es heilsam, der Mutter zu einem möglichst ruhigen Autonomes Nervensystem zu verhelfen. Die Erfahrungen von Cranio-Therapeuten mit biodynamischer Arbeitsweise und Hebammen zeigen, dass dies die Geburt enorm erleichtern kann.

Eine junge Mutter, die etwa vier Sitzungen während ihrer ersten Schwangerschaft hatte, resümiert ihre Erfahrung so: „Nicht nur bei körperlichen Beschwerden, sondern auch als Geburtsvorbereitung in meiner ersten Schwangerschaft bewirkte jede Sitzung ein kleines Wunder. Blockaden und Verhärtungen lösten sich spürbar. Meiner Meinung nach waren die Sitzungen mit ausschlaggebend für eine schnelle und komplikationslose Geburt meiner ersten Tochter.“

Das Heft erscheint Ende August und ist dann im Zeitschriftenhandel erhältlich. 

Ab Oktober gibt es für einen kleinen Beitrag eine online-Version sowie ein unbebildertes pdf zum Download.
Sobald das pdf vorliegt, werde ich dieses auch hier auf der Seite im Archiv verlinken.

 

Viel Freude beim Lesen!

Zartheit mit Zartheit berühren – Biodynamische Cranio-Arbeit biete enorme Chancen und Möglichkeiten, am Ursprung der Symptome Genesung zu ermöglichen. (Foto: Roman Bracht, ©Jutta Spiecker)

 

Vortrag zur Pränatalpsychologie von Franz Renggli

In seinem Vortrag  geht Franz Renggli auf den aktuellen Stand der Pränatalpsychologie ein. Dabei  zeigt er auch auf, welche Folgen eine mit Stress belastete Schwangerschaft für das Baby hat.  Es wird deutlich, dass viele Erkrankungen ihre Ursache in unseren allerfrühesten Erfahrungen haben.

Heilung kann stattfinden, wenn wir den Urgrund unsere Verletzungen betrachten, erforschen und respektieren. 

 

 

 

 

Wenn Sie sich auf eine erhellende Reise in die Tiefe Ihres Wesens machen möchten, begleite ich Sie gern.

 

Jetzt telefonisch beraten lassen oder Termin vereinbaren.